Von Martin Arnold
Frank Lorbacher und Reinhard Egel-Völp geben bei diesem Seminar eine Einführung in die Soziale Verteidigung.
Sie befassen sich dabei mit folgenden Fragen:
- Was ist uns wichtig?
- Wer bzw. was bedroht uns / macht uns Angst?
- Was ist Soziale Verteidigung und was nicht?
- Wo setzt Soziale Verteidigung an?
- Vor welchen neuen Herausforderungen steht sie?
HIntergrund
1989 wurde der Bund für Soziale Verteidigung (BSV) gegründet – eine Folge der massenhaften gewaltfreien Widerstandserfahrungen der Friedensbewegung. Neuere Forschung hat gezeigt:
Ohne Waffen können wir das, was uns wichtig ist, wirksamer verteidigen.
Seit dem Angriff auf die Ukraine baut das Netzwerk „Wehrhaft ohne Waffen“ dezentrale Strukturen auf, ohne militärischer Logik zu folgen.
Sozilae Verteidigung verteidigt nicht territoriale Grenzen sondern die Lebensgrundlagen der Gesellschaft und die Menschenrechte. Statt auf mögliche „Feinde“ konzentrieret sich dieses Konzept auf die Absicherung fundamentaler Bedürfnisse.
Bei einem Angriff schont die Soziale Verteidigung Menschenleben und Infrastruktur – und sie kann nicht besiegt werden wie ein Militär, denn:
Wer uns besetzt, beherrscht uns noch lange nicht.
Wann und wo?
31. Oktober 2026, 10 bis 16 Uhr
Billebrinkhöhe 72, 45136 Essen (nächste Bus-Haltestelle ist „Knappschafts-Krankenhaus“, 600 Meter nördlich)
Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber um Spenden wird gebeten.
Anmeldung
Wir erbitten eine vorherige Anmeldung bei Jörg Hoffmann:
j.hoffmann [ät] licu-culture.de
Unterstützende Organisationen
Wehrhaft ohne Waffen, Modellregion Essen; Essener Friedensforum; Pax Christi Diözesanrat im Bistum Essen; IPPNW, Regionalgruppe Essen; Kräftige-Güte-Stiftung; Solidarische Kirche im Rheinland; Friedenskreis im Forum inklusive Kultur
Bei Interesse und Nachfragen wenden Sie sich gerne an:
essen [ät| wehrhaftohnewaffen.de