Von Oslo bis Minneapolis: Mit Roten Wollmützen gegen Nazis und ICE
Wie gefährdete und verfolgte Menschen mit gewaltfreien Mitteln geschützt wurden und werden: In Norwegen und Dänemark in den 1940er Jahren bis heute in Minneapolis.
Wie gefährdete und verfolgte Menschen mit gewaltfreien Mitteln geschützt wurden und werden: In Norwegen und Dänemark in den 1940er Jahren bis heute in Minneapolis.
In der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) rumort es, seit der Rat der EKD im November 2025 die Denkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ veröffentlichte. Unser Redakteur Martin Arnold rezensiert eine der kritischen Veröffentlichungen zu der EKD-Denkschrift.
In Essen wurde auf einem gut besuchten Politischen Salon der Ruhrkampf vor 100 Jahren erörtert. Zudem sollte laut Untertitel der Bogen geschlagen werden zur Sozialen Verteidigung heute. Während der Rückblick viele spannende Aspekte zu Tage brachte, konnte – wenig überraschend – eine Überführung der Erfahrungen in die heutige Situation noch nicht geleistet werden. Dennoch: Ein wichtiger Anfang ist gemacht: für Essen und für andere Kommunen.
Was konnten einzelne Menschen gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und den Krieg, den diese entfesselte, tun? Nichts, sagen viele. Oder nicht viel jedenfalls.
Diejenigen, die sich weigerten mitzumachen, wurden oft zunächst vergessen und erst viel später geehrt.
So auch Franz Jägerstätter.
Wir dokumentieren Papst Franziskus‘ wichtigste politische Botschaft: vom Weltfriedenstag 2017. Er fordert dazu auf, aktive Gewaltfreiheit zur Grundlage der Politik zu machen.
Am 4. April 1968 wurde Dr. Martin Luther King, einer der bedeutendsten Verfechter der aktiven Gewaltfreiheit, ermordet. Sein Tod war ein Schock – für viele Menschen auf der ganzen Welt. Auch für mich, obwohl ich damals nicht wusste, wer dieser Mann – mit seiner heute höchst aktuellen Botschaft – war.
Vor 57 Jahren, am 04.04.1968 wurde Martin Luther King ermordet. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir gekürzt seine vielzitierte letzte Rede, gehalten am Tag zuvor. Er sprach mit weitem Blick u.a. über die verschiedenen Methoden gewaltfreien Widerstands, aktuell bis heute.
45 Jahre ist es her, dass rechtsgerichtete Militärs den Kardinal Óscar Romero während einer Messe erschossen haben. Zuvor hatte Romero alle Soldaten aufgefordert, sich unmenschlichen Befehlen zu widersetzen. Ein Gedenken an einen Märtyrer des Friedens und der Gerechtigkeit.
Die österreichische „Grand old Lady“ der Gewaltfreiheit feierte am 22. Januar 2025 ihren 95. Geburtstag. Sie ist und bleibt ein Sinnbild für gelebte Gewaltfreiheit – im Widerstand gegen Unrecht und in der Gestaltung eines Lebens in Fülle für alle.
Der katholische Sozialethiker Wolfgang Palaver spricht über die Bedeutung des neuen Katholischen Instituts für Gewaltfreiheit in Rom und über Gewaltfreiheit als Lebenshaltung.